| Dieser Text zur Idee eines
Karnevals-Taxis stand seit
Sommer 2013 im Internet:
Artist Taxi kann im Prinzip am
Karnevalsumzügen teilnehmen
Beim Karneval fahren sie ja
mit: Die LKWs mit ihrem Techno-Bumm, die absurden Traktoren und die buntbemalten PKWs.
Ein Fahrzeug
aber nur in all dem Tschingderassa begreift sich als Kunstereignis. Wie es
sich unterscheidet? Es muss sich äußerlich nicht unterscheiden. Es kann
sogar Kamelle werfen. Ein Karnevalsumzug bietet
die Möglichkeit, offiziell als "Artist Taxi" zwischen
Gleichgestylten herumzufahren: Mit Wimpel,
Beschriftung und Platznummer im Konvoi.
Die Künstler stellen sich im Taxi dar: Sie malen im
Vorbeifahren im Stil der Jungen Wilden - Konkretes möglichst rasch erfassen,
und "Hauptsache, fertich" das Werk weiterreichen an die mitfahrende Kunstwerk-Sammelstelle.
Andere Künstler musizieren avantgardistisch: Lange Stangenmikrophone sammeln
"Klänge des närrischen Volkes" und geben sie gleich wieder, verfremdet durch
Echos, Loops, Phaser, Flanger.
Ein radfahrender menschlicher Rekorder kann
ja Samples der mitlaufenden Karnevals-Musik-Gruppen aufzeichnen und zur
Verwertung dem Taxi überbringen.
Das Artist-Taxi-Motto bietet sich an: "Ich bin Künstler, und weil das im
Karneval für eine Verkleidung gehalten wird, lebe ich unzensiert meine
Wirklichkeit". Oh, dies Motto ist zu lang? Na dann: Narri Narro :-)
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Eine andere Option als links im Text
dämmert hier auf: Wir bemalen uns knallhart. Die "Blue Man Group" hat schon
vorgeführt, was sich aus der blauen Farben zaubern lässt, wenn man das
schlichte Schlumpfsein, wie es unsere Karnevalisten auf der Party der
"Rheingeschmeckten" 2012 hier präsentieren, zu Eigenem weiterführt.
War schon mal jemand lila? Oder
lila-gelb quergestreift? |